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Informationen zum Corona-Virus

Hier stellt der VKD im BDÜ e. V. Mitgliedern und Auftraggebern aktuelle Informationen zur Corona-Krise zur Verfügung. Die Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir sind bemüht, die Informationen so aktuell wie möglich zu halten, können aber angesichts der rasanten Entwicklungen nicht garantieren, dass alles immer auf neustem Stand ist. Außerdem stellt dies ausdrücklich keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre eigene Rechts- bzw. Steuerberatung. Weitere Informationen stellt auch der Bundesverband BDÜ e. V. auf einer Sonderseite zur Verfügung.

Folgende Informationen zu Remote Simultaneous Interpreting kann der VKD im BDÜ e.V. derzeit zur Verfügung stellen:

In Zusammenarbeit mit der AIIC ist diese Checkliste für die Planung von Remote-Dolmetscheinsätzen entstanden, die Auftraggebern und Dolmetschern bei der Planung solcher Veranstaltungen helfen soll. Zum Erfahrungsaustausch laden wir auch im Mitgliederforum MeinBDÜ ein.

Auch der VKD hat einen Flyer zum Remote Interpreting herausgegeben.

Viele renommierte Technikanbierter erweitern ihr Remote-Angebot angesichts der Krise, entweder durch den Anschluss von neuen Standorten oder die Anbindung an Cloud-Plattformen.

Wir verweisen auch nochmals auf das Positionspapier Remote Interpreting.

Zuverlässige, belastbare Informationen zum Corona-Virus und CoViD-19 stellen das Robert-Koch-Institut sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. 

Eine Handreichung mit Sicherheitsempfehlungen zum Dolmetschen in Corona-Zeiten hat der Verband ebenfalls zusammengestellt.

Steuererleichterungen

Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahme
  • Pauschalierten Verlustrücktrag beantragen (Erläuterung)

Weitere Informationen haben Steuerberater und die zuständigen Finanzämter.

Eine weitere mögliche Maßnahme ist für alle gesetzlich Versicherten die Herabsetzung der (einkommensabhängigen) Krankenversicherungsbeiträge. Informationen dazu gibt es z.B. hier bei RBB, aber natürlich auch bei Steuerberatern und der Krankenkasse.

Derzeit gibt es zwei verschiedene Arten von Finanzhilfen für Freiberufler und Selbständige. Zum einen sind es Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, die Hausbanken zusammen mit Bürgschaftsbanken gewähren. Weitere Informationen dazu gibt es z. B. bei der KfW und natürlich bei den Hausbanken.
Zum anderen gibt es auf Bundes- und Landesebene Zuschüsse zur Abwendung von Insolvenzen bei Unternehmen, die in Schieflage geraden sind.

Insbesondere für kleine Unternehmen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aktuell eine Hotline eingerichtet, unter der Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren können: +49 30 18615 1515, Mo - Fr., 9 - 17 Uhr. Eine Übersicht (Stand 23.03.2020) gibt es inzwischen auch.

Informationen zu den Finanzhilfen der Bundesländer:

Soforthilfe in Bayern

Soforthilfe in Baden-Württemberg

Soforthilfe in Berlin

Soforthilfe in Brandenburg

Soforthilfe in Hamburg

Soforthilfe in Hessen

Soforthilfe in Niedersachsen

Soforthilfe in Nordrhein-Westfalen

Soforthilfen in Rheinland-Pfalz

Soforthilfe in Sachsen

Soforthilfe in Thüringen

 

 

Die Bahn hat eine Sonderregelung für die Stornierung von Tickets eingeführt.

Einen Überblick über die Stornomöglichkeiten bei den Fluggesellschaften gibt es hier.

Informationen zum Stornieren von Urlaubsreisen in Zeiten der Corona-Krise gibt es bei der Verbraucherzentrale.

Die Webseite des Auswärtigen Amts hat eine weltweite Reisewarnung herausgegeben; Deutsche, die sich noch im Ausland befinden, werden geben, sich bei Elefand einzutragen oder die dortige Auslandsvertretung zu kontaktieren. Für einige Länder gibt es ein Rückholprogramm.

Weitere Informationen finden sich in MeinBDÜ.


Aktuelle Meldungen

Nachdem sich zunehmend abzeichnet, dass die Soforthilfen speziell für Solo-Selbstständige zu einem großen Teil ins Leere laufen, fordert der BDÜ in einem weiteren Positionspapier konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation. Damit macht der Verband erneut darauf aufmerksam, dass Berufsgruppen wie die der selbstständigen Übersetzer und Dolmetscher bei den Corona-Hilfsmaßnahmen nicht schlechter gestellt werden dürfen als Unternehmen bzw. deren angestellte Mitarbeiter. Ein Wegbrechen einer auch für die konjunkturelle Erholung nach der Krise so wichtigen Säule der stark mittelständisch geprägten deutschen Wirtschaft hätte weitreichende negative Folgen.

 

Antragsverfahren sorgen für Unsicherheit: BDÜ befürwortet Nachjustierungen

Bereits Anfang März, als sich die Corona-Krise in Deutschland abzuzeichnen begann, hat der BDÜ auf die existenzbedrohenden Auswirkungen für Dolmetscher und Übersetzer hingewiesen und ein entsprechendes Positionspapier veröffentlicht. Die Bereitschaft der Politik auf Bundes- und Länderebene, auch Solo-Selbstständige und freiberuflich Tätige mit unbürokratischen Soforthilfemaßnahmen zu unterstützen, und die für derartige Verwaltungsvorgänge ungewöhnlich schnelle Umsetzung begrüßt der Verband ausdrücklich.

Bei den potenziellen, auf diese Hilfen angewiesenen Antragstellern sorgen einige der eben dieser zügigen Umsetzung im föderalen Kontext geschuldeten Unklarheiten allerdings für große Unsicherheit. Befürchtungen, die Beihilfen gemäß einiger Antragsrichtlinien möglicherweise unberechtigt in Anspruch zu nehmen oder gar Subventionsbetrug zu begehen, führen dazu, dass die Zusicherungen der Politik, auch den „Kleinen“ schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen, zu verpuffen drohen.

Daher fordert der BDÜ in seinem neuen Positionspapier vom 31. März Politik und Verwaltung auf, mit einheitlichen, klar formulierten Antragsbedingungen nachzubessern und damit der Erwartung vieler Selbstständiger auf die versprochene unkomplizierte Unterstützung gerecht zu werden.

 

Liebe Mitglieder,

zu der jetzigen sehr schwierigen Zeit ist es außerordentlich wichtig, Partner zu finden und die Kräfte zu bündeln.

Um unsere Position zu stärken, haben sich die Vorstände von AIIC und VKD auf eine Zusammenarbeit in diesem Bereich geeinigt.

Wir versprechen uns davon nicht nur einen besseren Überblick über das aktuelle Geschehen auf dem Dolmetschermarkt in dieser kritischen Zeit und schnelleren Informationsfluss für unsere Mitglieder, sondern vor allem mehr Sichtbarkeit und Kraft bei der Durchsetzung unserer Anliegen. Ebenso ist der Austausch über angemessene Alternativen für die reihenweise stornierten Präsenz-Veranstaltungen im Augenblick außerordentlich wichtig. Das gemeinsame Vorgehen ist jetzt gefragt!

In diesem Sinne wünschen wir uns allen gutes Durchhaltevermögen. Bleibt gesund!

Meldung als PDF

Nachdem die Bundesregierung sich in ihren Koalitionsgesprächen am 8. März auf ein Maßnahmenpaket verständigt hat, das die von der Ausbreitung des Coronavirus ausgelösten negativen Folgen für die Wirtschaft abfedern soll, fordern der BDÜ und der VKD die Regierungsverantwortlichen auf, auch selbstständige bzw. freiberufliche Dolmetscher und Übersetzer in entsprechenden konjunktur-, steuer- und sozialpolitischen Förderprogrammen zu berücksichtigen.

Mehr zur aktuellen Situation und den Forderungen im Positionspapier.

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