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Positionspapiere des BDÜ und VKD

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) und dem Verband der Konferenzdolmetscher (VKD) veröffentlichten Positionspapiere.

Positionspapier zum Kinderdolmetschen

März 2021

Die Praxis des Kinderdolmetschens steht der UN-Kinderrechtskonvention entgegen, zu deren Einhaltung sich Deutschland als Vertragsstaat verpflichtet hat.

Der BDÜ fordert in diesem Positionspapier ein Ende des sowohl rechtlich als auch ethisch bedenklichen Einsatzes von Kinderdolmetschern und den Aufbau entsprechender Strukturen, die die Bestellung und Finanzierung qualifizierter Dolmetscher:innen garantieren.

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Zu Corona-Impfungen: mehrsprachige Kommunikation essenziell

Dezember 2020

Mit Hochdruck und vereinten Kräften wird derzeit daran gearbeitet, dass im Laufe der nächsten Wochen und Monate – u. a. in eigens dafür errichteten Impfzentren – möglichst viele Menschen gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Dabei von vornherein sprachliche Verständigungshürden zu vermeiden, ist eine der vorrangigen Aufgaben in einer multikulturellen Gesellschaft wie der Deutschlands.

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Positionspapier zur Ausschreibung „Sprach- und Kulturmittler“ (SKM) in der Justiz Nordrhein-Westfalen

Oktober 2020

Mit großer Sorge und völligem Unverständnis sieht der BDÜ die Ausschreibung des Justizministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen, laut der für zahlreiche Anwendungsfälle sogenannte Sprach- und Kulturmittler zur Beratung bei Gerichten und Behörden eingesetzt werden sollen, womit eine intransparente Vermischung von Sprachmittlung (Dolmetschen) und Rechtsberatung in einer Person stattfindet.

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Forderungspapier zu den Corona-Hilfen für Solo-Selbstständige

Mai 2020

Laut einer von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (bagsv) organisierten Umfrage, an deren Ausarbeitung auch der BDÜ maßgeblich mitgewirkt hat, sind derzeit gut 60 % der Selbstständigen von der Krise sehr stark betroffen und berichten von deutlichen Umsatzeinbrüchen seit Mitte März bzw. April 2020. Ein Drittel der Teilnehmer dieser Befragung, an der sich deutlich mehr als 20.000 Selbstständige beteiligten, berichtet sogar von einem 100-prozentigen Umsatzrückgang, also null Euro Einnahmen mit wenig Hoffnung auf eine baldige Erholung der Situation.

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Positionspapier zum Remote Interpreting

Oktober 2019

Durch die rapiden Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie ist es heute möglich, dass Teilnehmer einer Veranstaltung nicht mehr physisch anwesend sein müssen, sondern dem Geschehen auch aus der Ferne mittels Telefon- oder gar Videoverbindung folgen können. Sobald bei diesen Veranstaltungen eine oder mehrere weitere Sprachen zum Einsatz kommen und hierfür Konferenzdolmetscher hinzugezogen werden, kann eine so genannte Remote Interpreting-Lösung zum Tragen kommen. Dabei stellt sich die Frage, inwiefern der Einsatz einer solchen Technik sich auf die Kommunikationssituation auswirkt und was dies im Einzelnen für die Beteiligten bedeutet.

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